«inside» Nr. 2 / Dezember 2025

Geschäftsstelle / Willkommen

Willkommen bei der Röntgenhof

Stefan Wyss

Wer ist Stefan und warum die Röntgenhof?
Ich bin 47 Jahre alt, im Zürcher Oberland geboren und aufgewachsen und lebe mit meiner Partnerin und unseren beiden Kindern in Zürich. Seit mehr als zwanzig Jahren wohne ich hier in der Limmatstadt, wo ich mein Leben zwischen Familie, Beruf und Freizeit gestalte.

Beruflich begann ich mit einer Lehre als Hochbauzeichner. Anschliessend absolvierte ich ein berufsbegleitendes Architekturstudium. Seither durfte ich verschiedene Rollen in der Planung und Realisierung übernehmen – als Bauleiter, Projektleiter und Bauherrenvertreter bis hin zu meiner heutigen Tätigkeit als Leiter Bau bei der GBRZ.

Den Ausgleich zum Berufs- und Familienleben finde ich im Sport – auf dem Wasser, im Schnee oder einfach draussen an der frischen Luft – und beim Reisen. Früher erkundete ich die Welt gerne mit dem Rucksack – von pulsierenden Grossstädten bis hin zu einsamen, weiten Landschaften. Heute gestalte ich das Reisen etwas kinderfreundlicher. Meine Faszination für unterschiedliche Kulturen, die Architektur und die Vielfalt der Natur ist aber unverändert stark geblieben.

Ich habe mich bewusst bei der GBRZ beworben. Als Zürcher erlebe ich die dynamische Entwicklung der Wohnpreise unmittelbar – insbesondere für Familien sind Genossenschaften oft der einzige Weg zu bezahlbarem, zeitgemässem Wohnraum. Mich hat überzeugt, wie effizient und konsequent die Baugenossenschaft GBRZ ihr Ziel von preiswertem, zeitgemässem Wohnen realisiert. Auch ihr hoher Anspruch an nachhaltige Siedlungsentwicklung und solide Bauqualität haben mich beeindruckt.

Der Entscheid, zur GBRZ zu kommen, war für mich genau richtig. Ich habe sehr schnell gemerkt, wie gut die Organisation zu mir passt. Vor allem die schlanke, teamorientierte Struktur unserer Geschäftsstelle überzeugt mich. Sie ermöglicht produktives Arbeiten und trägt zu einem sehr angenehmen, kollegialen Arbeitsklima bei.

Was fasziniert und motiviert dich an deiner Arbeit?
Was mich in meinem Beruf immer wieder aufs Neue fasziniert, ist die Komplexität des Bauens selbst. Jedes Bauwerk ist ein Gemeinschaftswerk.

Von der körperlich anspruchsvollen Arbeit auf der Baustelle bis hin zu komplexen Berechnungen und Planungen. Alle Prozesse greifen ineinander und müssen für ein hochwertiges Bauwerk aufeinander abgestimmt werden. Dabei ist die Architektur nur ein Teil des Ganzen. In meiner Funktion als Leiter Bau begleite ich diese Abläufe und stelle sicher, dass dabei die Ziele und Interessen der GBRZ umgesetzt werden.

Motivierend ist für mich vor allem die Möglichkeit, mit meinem Wirken attraktiven und nachhaltigen Wohnraum zu schaffen und damit einen wertvollen Beitrag zur positiven Entwicklung unserer Siedlungsgebiete zu leisten. Die grösste Herausforderung – und zugleich mein Ansporn – besteht darin, nachhaltige Wohn- und Bauqualität zu einem bezahlbaren Preis zu ermöglichen.

Was war bei der Röntgenhof dein bisher bestes Erlebnis?
Ausserhalb des operativen Geschäfts haben mich besonders die Jubiläumsfeier und die aussergewöhnliche Generalversammlung im Stil einer Landsgemeinde beeindruckt. Eine sehr schöne Hommage an die Gründerzeit und an den Röntgenplatz, wo die GBRZ ihren Ursprung hat.

Eszter Boda-Stein

Wer ist Eszter und warum die Röntgenhof?
Ich bin 51 alt, in Miskolc, einer grossen Stadt in Ungarn, aufgewachsen und habe dort BWL studiert. Später zog ich nach Budapest, wo ich arbeitete und meinen Mann kennengelernt habe. Unsere beiden Töchter kamen dort zur Welt. 2011 zog unsere Familie in die Schweiz – zuerst in eine Berggemeinde im Kanton Luzern, danach nach Horgen und 2022 schliesslich nach Zürich. Im Spätsommer 2025 habe ich als Nachfolgerin von Ishara Jayasuriya als Sachbearbeiterin Buchhaltung bei der Röntgenhof gestartet. Das Team hat mich herzlich aufgenommen, was meinen Einstieg erleichtert hat. Schon während der Einführung spürte ich, wie stark hier Zusammenarbeit und Vertrauen gelebt werden.

Zur Röntgenhof zog mich vor allem die genossenschaftliche Idee. Unsere Familie wohnte in Horgen während mehrerer Jahre in einer Genossenschaftssiedlung. Mir gefiel der soziale Grundgedanke der Siedlung, ihr Miteinander, die gemeinsamen Anlässe und Begegnungen. Dass ich nun in einer Organisation arbeiten kann, die solche Werte nicht nur fördert, sondern lebt, empfinde ich als sinnstiftend – es bedeutet mir viel.

Du bist in Ungarn aufgewachsen und lebst seit über einem Jahrzehnt in der Schweiz. Wie haben deine persönlichen Stationen dich geprägt?
Dass ich schon in der Schule Deutsch gelernt habe, hat mir das Ankommen sehr erleichtert. Jede Station war anders: das ruhige, beschauliche Leben im Schweizer Bergdorf, die familiäre Atmosphäre in Horgen und heute die Urbanität Zürichs. Die Vielfalt hat mich offen gemacht für Neues und bestärkt mich bis heute darin, keine Angst vor Veränderungen zu haben.

Die Schweiz ist uns zur Heimat geworden. Unsere zwei Töchter im Teenager-Alter sind hier aufgewachsen und mittlerweile eingebürgert. Auch für mich und meinen Mann, der als Architekt arbeitet, läuft derzeit das Einbürgerungsverfahren.

Was sind deine Hobbies und wie balancierst du Arbeit, Familie und persönliche Interessen?
Unser Familienalltag ist lebhaft. Unsere jüngere Tochter besucht das Gymnasium und spielt als Leistungssportlerin bei GC Amicitia Handball. Das bedeutet für fast jedes Wochenende ein bis mehrere Matches, in Zürich oder auswärts. Mein Mann, der früher selbst Leistungssport betrieb, und ich begleiten die Matches mit viel Begeisterung. Ich bin überhaupt ein grosser Sportfan und schaue sehr gerne Handballturniere. Früher spielte ich viel Basketball, doch heute gilt meine Leidenschaft dem Handball. Für meinen Ausgleich sorgen zwei feste Konstanten: Yoga und Pilates. Einmal pro Woche mache ich in einer kleinen Gruppe Yoga – ruhige Momente, um Kraft zu tanken.

Zusätzlich gehe ich zum Pilates in den Gruppenunterricht. Diese Routine hält mich fit und hilft mir, den Kopf freizubekommen. Wichtig ist für mich auch mein Ehrenamt: Seit eineinhalb Jahren arbeite ich am Freitagnachmittag während zwei Stunden im Bistro «Ufem Chilehügel » der reformierten Kirche Zürich-Altstetten mit. Das Bistro bietet unter der Woche Mittagessen, Kaffee und Kuchen an und ist für alle offen. Es ist nicht nur ein Gastrobetrieb mit angepassten Arbeitsplätzen für Menschen in erschwerten Lebenssituationen, sondern fördert mit Angeboten wie z. B. einer Schreibwerkstatt, einem Repair Café etc. auch den gemeinschaftlichen Austausch. Ich fühle mich dort sehr wohl – das soziale Engagement bringt mich mit unterschiedlichen Menschen zusammen und macht mein Leben reicher.