«inside» Nr. 1 / Mai 2022

Siedlungen / Nebenkosten

Erhöhung der Akontozahlungen für die Nebenkosten

Schon vor Ausbruch des Ukraine-Kriegs erlebten wir 2021 weltweit einen beispiellosen Anstieg der Preise für Öl, Kohle und Gas. Das Ungleichgewicht von Angebot und Nachfrage auf dem Gasmarkt, hervorgerufen durch tiefere Gasspeicher infolge eines kalten Winters, eines wachsenden Energiehungers aus Asien und einer vergrösserten Energienachfrage infolge des Erholungstrends der Pandemie waren die Hauptgründe dafür. Der Preisanstieg beim Gas trieb auch die Strompreise nach oben, weil Gas oft auch zur Stromerzeugung genutzt wird. Der Krieg in der Ukraine beschert nun einen noch viel volatileren Markt und treibt die Energiepreise zusätzlich weiter in die Höhe.

Aufgrund dieser Entwicklung genügen in den meisten GBRZ-Siedlungen die monatlichen Nebenkosten-Akontozahlungen nicht mehr und es werden höhere Nachzahlungen im Rahmen der jährlichen Heiz- und Betriebskostenabrechnung zu leisten sein.

Die Geschäftsstelle wird deshalb die Situation in jeder Siedlung analysieren und im Verlauf vom Juni 2022 bei den allermeisten GBRZ-Haushalten eine Erhöhung der Nebenkosten-Akontozahlungen ab 1. Oktober 2022 vornehmen. Mit dieser Anpassung sollen hohe Nachzahlungen minimiert werden.

Erinnert sei an dieser Stelle, dass jedes Grad Raumtemperatur weniger die Heizkosten um rund 6% senkt. In der Heizperiode sollen Fenster nicht gekippt offen gelassen werden, sondern es ist besser, zwei- bis dreimal täglich kräftig durchzulüften. Warmwasser sparen kann man ebenfalls durch kürzeres Duschen und den Verzicht auf Vollbäder.